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Dorferneuerung
Mehr Lebensqualität im Ortskern

Vier Damen und ein Herr bei der offiziellen Übergabe des Schlussbescheides in der neuen Mamminger Ortsmitte.Zoombild vorhanden

Foto: Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern

(27.02.2026) Gemeinde Mamming, Landkreis Dingolfing-Landau. Es ist eine nachhaltige Investition in Infrastruktur, Familienfreundlichkeit und Lebensqualität - die Maßnahme "Neue Mitte Mamming". Zum offiziellen Projektabschluss überreichte Hans-Peter Schmucker, Leiter des Amts für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern, den Schlussbescheid über 450.000 Euro an Mammings Bürgermeisterin Irmgard Eberl.

„Eine große Stärke unserer Dörfer in Bayern ist das soziale Miteinander“, betonte Schmucker. „Einladende Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität fördern das Zusammenkommen und den Austausch der Menschen aller Generationen – sie sind entscheidend für ein lebendiges soziales und kulturelles Leben.“ Mit der gestalterischen Aufwertung ist in Mamming eine moderne, multifunktional nutzbare Ortsmitte entstanden. Für die Freianlagen erhält die Gemeinde die maximale Förderung in Höhe von 450.000 Euro bei Gesamtkosten von rund 1,1 Millionen Euro.

Wie ALE-Projektleiterin Cristina Winkler erläuterte, verfolgte die Gemeinde mit dem Projekt zwei zentrale Ziele: den steigenden Betreuungsbedarf durch den Neubau der öffentlichen Kindertageseinrichtung „Haus für Kinder“ zu decken und zugleich im Herzen der Gemeinde – zwischen Kirche, Rathaus, Schule und Kindergarten – eine lebendige, zeitgemäße Ortsmitte zu schaffen.

Bereits im Jahr 2022 wurden im Rahmen der einfachen Dorferneuerung die vorbereitenden Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählten insbesondere der Abbruch leerstehender Gebäude in der Schulgasse und Hauptstraße sowie notwendige Rodungsarbeiten. Ziel war es, die Flächen neu zu gestalten und sowohl Raum für den Neubau des „Hauses für Kinder“ als auch für dorfgerechte Freiflächen zu schaffen.

Im März 2023 begann schließlich die Hauptmaßnahme „Neue Mitte Mamming“. Im ersten Bauabschnitt wurden Straßen- und Kanalbauarbeiten in der Schulgasse durchgeführt. Der zweite Bauabschnitt umfasste die Gestaltung der Freianlagen rund um die neue Kindertageseinrichtung.

Neben dem Neubau entstanden großzügige, dorfgerechte Freiflächen. Die neugestaltete Schulgasse mit erweiterten Parkmöglichkeiten, ein neuer Gehweg entlang der Kindertageseinrichtung sowie ein einladender Vorplatz mit Sitzgelegenheiten und Blühstreifen verleihen dem Ortskern ein modernes Gesicht. Gleichzeitig verbessern die Maßnahmen die Verkehrssicherheit und steigern die Aufenthaltsqualität. Großer Wert wurde bei der Gestaltung auf Barrierefreiheit gelegt. Durch den Einbau von Rigolen kann das anfallende Regenwasser weitgehend versickern. Diese Maßnahme leistet einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Wassermanagement. Die zentral gelegenen Dorfplätze vor öffentlichen Einrichtungen bieten nun vielfältige Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und Veranstaltungen – und stärken damit nachhaltig das gemeinschaftliche Leben in Mamming.

Bürgermeisterin Irmgard Eberl bedankte sich für die Unterstützung seitens des ALE Niederbayern und betonte: „Die neue Mitte ist ein starkes Signal für die Zukunft unserer Gemeinde. Wir stärken Betreuung, Sicherheit und Lebensqualität für alle Generationen – direkt im Ortskern.“