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Foto: Gemeinde Rinchnach
(15.01.2026) Gemeinde Rinchnach, Landkreis Regen. Die Dorferneuerung Gehmannsberg, die vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern begleitet und gefördert wird, macht bedeutende Fortschritte. Im Frühjahr 2024 haben die Bauarbeiten, die in insgesamt drei Bauabschnitte unterteilt sind, begonnen. Der erste Bauabschnitt ist nun abgeschlossen.
Im Rahmen eines gemeinsamen Termins mit Vertretern des ALE Niederbayern, des Verbands für Ländliche Entwicklung (VLE), der Teilnehmergemeinschaft (TG), der Gemeinde Rinchnach sowie der ausführenden Baufirma STRABAG erfolgte dafür nun die Schlussabnahme. Mit dieser wurde die ausgebaute Ortsstraße offiziell an die Gemeinde Rinchnach übergeben, womit auch Unterhalt sowie die Verkehrssicherungspflicht auf die Gemeinde übergingen.
Wie der stellvertretende ALE-Projektleiter Korbinian Fischer erläutert, beinhalteten die Maßnahmen neben der Neugestaltung des unteren Dorfangers und der Straße zur Güntherbühne auch die Erneuerung der gesamten Infrastruktur wie Wasser, Abwasser, Oberflächenentwässerung, Strom und Breitband. Die Planung der Infrastruktursparten erfolgte durch den VLE in Zusammenarbeit mit von der Gemeinde beauftragten Planungsbüros. Die Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen erfolgten durch den Verband für Ländliche Entwicklung an die Firma STRABAG. Eine besondere Herausforderung stellte der anstehende Granit im Bereich der Ortseinfahrt dar, der teilweise Sprengungen erforderlich machte, um den notwendigen Raum für den Straßenkörper zu schaffen.
Die förderfähigen Kosten für den ersten Bauabschnitt beliefen sich auf rund 735.000 Euro. Hinzu kommen hier noch die nicht förderfähigen Kosten für sämtliche Sparten, die von der Gemeinde Rinchnach zu hundert Prozent geschultert wurden. Nach Abschluss der Asphaltierungsarbeiten sowie der Angleichung der privaten Haus- und Hofflächen ist dieser Bauabschnitt nun fertiggestellt.
Nach der Winterpause wird ohne Unterbrechung mit den Bauabschnitten zwei und drei fortgefahren. Auch deren Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe übernimmt erneut der Verband für Ländliche Entwicklung. Der Baustart ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen, die Fertigstellung bis Ende 2027 geplant. Hauptmaßnahme wird die Platzgestaltung am Dorfanger sein. Möglich macht dies die geplante Entfernung der aktuellen Löschwasserzisterne inklusive Ersatzneubau am oberen Anger. Der neu geschaffene Platz kann dann vielfältig von der Dorfgemeinschaft genutzt werden. Auch wird der aktuell verrohrte Frauenbründlbach in Abschnitten wieder als offenes Gerinne gestaltet. Um eine Dorferneuerung „aus einem Guss“ zu gewährleisten, wird auch in den kommenden Bauabschnitten die Infrastruktur mitgeplant und entsprechend den aktuellen und künftigen Anforderungen saniert bzw. erneuert.
Für die geduldige Hinnahme der unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauzeit im ersten Abschnitt gilt der Dank der gesamten Dorfgemeinschaft - insbesondere den ortsansässigen Betrieben. Ein zusätzlicher Dank gilt den unmittelbaren Anliegern, die durch Umfahrung der Baustelle maßgeblich zu einem reibungslosen Bauablauf beigetragen haben. Für ihr besonderes Engagement vor und während der Abwicklung der Baumaßnahmen ist den Mitgliedern der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft, insbesondere dem örtlich Beauftragten Jürgen Hartmann, große Anerkennung auszusprechen.