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Foto: Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern
(22.04.2026) Gemeinde Volkenschwand, Landkreis Kelheim. Mehr Lebensqualität in Leibersdorf – das ist das Ziel der einfachen Dorferneuerung, die vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern gefördert und begleitet wird. Nun hat Amtsleiter Hans-Peter Schmucker einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 324.000 Euro an Bürgermeister Franz Högl übergeben. Gefördert wird die Neugestaltung des Dorfplatzes einschließlich des angrenzenden Kirchenumfelds. Geplant ist eine deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität durch Sitzgelegenheiten, Begrünung und eine klare Strukturierung. Gleichzeitig soll die Infrastruktur nachhaltig verbessert werden.
„Eine große Stärke unserer Dörfer in Bayern ist das soziale Miteinander“, betonte Hans-Peter Schmucker, Leiter des ALE Niederbayern, bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids. „Einladende Plätze mit hoher Aufenthaltsqualität fördern das Zusammenkommen und Verweilen der Menschen im Gespräch miteinander und sind entscheidende Faktoren für das soziale und kulturelle Leben.“ Mit der Umsetzung der Maßnahmen soll ein moderner, barrierefreier und funktionaler Dorfplatz entstehen, der sowohl den Anforderungen des täglichen Lebens als auch den vielfältigen Veranstaltungen gerecht wird.
Der Dorfplatz in Leibersdorf spielt seit jeher eine zentrale Rolle im gemeinschaftlichen Leben, erläutert ALE-Projektleiter Fabian Hutter. Viele Vereine nutzen die Fläche regelmäßig für Veranstaltungen wie beispielsweise die Beachparty des FC Leibersdorf, den Volkstanz des Trachtenvereins Herrenau oder das Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus dient der Platz als erweiterte Parkfläche für den nahegelegenen Fußballplatz sowie als Wendemöglichkeit für Busse von Gastvereinen bei Turnieren. Trotz dieser vielfältigen Nutzung bestehen aktuell Defizite, insbesondere im Bereich der Entwässerung sowie der Barrierefreiheit rund um die Kirche und entlang der Wege zum Sportgelände.
Im Zuge der Dorferneuerung wurden bereits in einem ersten Abschnitt mehrere Maßnahmen wie beispielsweise die Schaffung von Gehwegen entlang der Kreisstraße oder die Gestaltung des Vorplatzes der Feuerwehr durchgeführt. Nun, im nächsten und abschließenden Abschnitt, soll im Bereich des Kirchenumfelds ein barrierefreier Zugang zur Kirche geschaffen werden. Zudem erfolgt dort eine gestalterische Aufwertung durch verbesserte Wegeführungen, einen neugestalteten Vorbereich sowie zusätzliche Sitzmöglichkeiten. Auf dem Dorfplatz sollen Beläge vereinheitlicht und funktional verbessert sowie eine geregelte Entwässerung hergestellt werden. Gleichzeitig wird der Platz an die Anforderungen der Veranstaltungen angepasst, unter anderem durch befestigte Flächen, optimierte Wegebeziehungen und bessere Anfahrbarkeit durch Busse. Ziel ist eine klar strukturierte und multifunktionale Platzgestaltung. Um den Zugang zum Fußballplatz zu verbessern, wird die bestehende Rampe durch eine sogenannte Rampentreppe ersetzt, um insbesondere bei nasser Witterung mehr Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus entsteht im Vorbereich des geplanten Vereinsanbaus eine neue Pflasterfläche.
Wie Hutter betont, ist eine Besonderheit die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren. Der Dorfplatz wird häufig in Kooperation mit dem angrenzenden Gasthaus der Familie Randlkofer genutzt. Dieses Engagement trägt maßgeblich zur Belebung des Dorflebens bei.
Bürgermeister Franz Högl bedankte sich für die Unterstützung seitens des ALE Niederbayern: Dank der Dorferneuerung könne der Ort ein Stück weit fit für die Herausforderungen der Zukunft gemacht werden.